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Mitte der 50er Jahre trafen das erste Mal die Beats des nordamerikanischen "Cool Jazz“ und die der südamerikanischen Samba-Salsa-Trommeln aufeinander - der Bossa Nova war geboren. Das "Girl From Ipanema“, geschrieben von Antonio Carlos Jobim und gesungen von Astrud Gilberto, ist das wohl bekannteste Ergebnis aus dieser Verschmelzung. |
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Doch nicht nur Bebel Gilberto huldigt derzeit ihrer Mutter mit ihrem mittlerweile schon zweiten Album. Auch Maria Rita, Tochter der 1982 verstorbenen Sängerin Elis Regina, möchte nun Bossa, Tropicalia und MPB (Musica Popular Brasileira) weiter entwickeln und auch den jungen Menschen zugänglich machen. Dabei verzichtet sie im Gegensatz zu ihrer etwa gleichaltrigen Kollegin allerdings mehr auf moderne Sounds und setzt größtenteils auf schon Bestehendes - was die Sache nicht uninteressanter macht! Auf reine Fröhlichkeit stößt man selten - selbst bei dem Zusammenspiel mit etlichen Percussions bleibt eine gewisse Melancholie bestehen. Vielleicht liegt es an Marias Stimme, die zwar stets klar, aber auch dramatisch und dynamisch klingt.
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| Die Songs haben z.T. schon einige Jährchen auf dem Buckel. Oft orientiert Maria sich wie schon ihre Mutter an Milton Nascimento; aber auch eine kubanische Ballade ist auf dem selbstbenannten Debüt-Album zu hören ("Dos Gardenias“, bekannt aus "Buena Vista Social Club“). | ||||||
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"Maria Rita“ eignet sich hervorragend, um
bei diesen Temperaturen lässig seine freie Zeit mit Herumsitzen zu
genießen und dabei an kühlen Drinks zu lutschen. Maria Rita ist einer
der am häufigsten genannten Namen bei den Nominierungen für den diesjährigen
Latin-Grammy-Award - bester Beweis, sie und ihr erstes Album als einen
fabelhaften Einstieg in die brasilianische Musikszene anzuerkennen.
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Maria Rita
ist eine Künstlerin mit einer Stimme, die verzaubert !
Großbild von MARIA RITA |
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